Die Erkenntnisse aus der YouTube Subscription History

Wie in meinem letzten, vor fast zwei Jahren geschriebenen Beitrag zu lesen ist, habe ich eine Seite zum Herausfinden des Abonnierdatums von YouTube Kanälen erstellt. In diesem Beitrag möchte ich meine Feststellungen zu diesem Projekt teilen.

Die Besucher kommen sehr schubweise

Vorher hatte ich erwartet, Besucher kämen einzeln auf die Seite, da sie sie z.B. über Google gefunden haben. Tatsächlich kommen aber die meisten Besucher über Twitter, wenn dort jemand das Ergebnis zu seinem Lieblings-YouTuber gepostet hat. Andere Fans des YouTubers sehen den Beitrag und wollen das Datum mit ihrem vergleichen.

Beispiel eines Posts auf Twitter

Das hat zur Folge, dass bei den Besucherzahlen meistens Flaute ist, manchmal aber plötzlich tausende Besucher an einem Tag kommen.

Das Kontingentlimit der YouTube API ist viel zu niedrig

Wenn man kein Geld an Google bezahlen will, hat man nur eine begrenzte Anzahl an Abfragen pro Tag. Wenn zu viele Besucher wissen wollen, wann sie einen Kanal abonniert haben, ist das Limit schnell erreicht und keiner kann die Seite mehr bis zum nächsten Tag benutzen.

Selbst an „normalen“ Tagen ist das Quota-Limit der YouTube API häufig erreicht.
An Tagen mit vielen Besuchern nimmt der Anteil der Leute, die erfolgreich ihre Abos abgerufen haben, deutlich ab.

Da ich mit der Seite kein Geld verdiene, möchte ich natürlich auch keines ausgeben, um das Limit zu erhöhen. Etwas versteckt gibt es aber ein Formular, mit dem man ein höheres Kontingent erbitten kann. Dazu muss man unter anderem eine Dokumentation der Software an YouTube schicken und ca. 2,5 Monate warten. Dies hat auch geklappt und nun habe ich ein höheres Kontigent von 50.000 (statt 20.000). Dennoch wird das Limit an manchen Tagen erreicht.

Technisch könnte man die Anzahl der Abfragen vielleicht ein bisschen reduzieren, indem man einen Proxy erstellt, der die Antworten cacht und verhindert, dass die gleiche IP zu viele Abfragen macht. Jedoch wäre mir das zu viel Aufwand für ein Problem, das Google wahrscheinlich mit einem Klick beheben könnte.

Ich weiß nicht, wie Besucher auf meine Seite aufmerksam werden

Bei „klassischen“ Links wird mitgesendet, von welcher Seite der Besucher kam. Leider verschleiern alle Sozialen Medien dies, sodass ich z.B. nur sehe, dass der Besucher von „t.co“ kommt, aber nicht, von welchem Tweet. Ich muss also selber auf Twitter nach „xxluke.de“ suchen und dann anhand der Anzahl der Likes herausfinden, ob das die Ursache gewesen sein könnte.

Wenn Besucher die Seite irgendwo (z.B. in einem Video) aufgeschnappt haben und selber danach googlen, weiß ich natürlich erst recht nicht, was die Ursache war.

Die Besucher kommen von überall

Was ich ganz schön finde ist, dass die Besucher aus nahezu jedem Land kommen, da die Seite ja auf Englisch ist. Bei meiner alten Minecraft-Bauideen Seite kamen die meisten Besucher logischerweise aus dem deutschsprachigen Raum. Dennoch kommen die Besucherzahlen hier bislang noch nicht an Minecraft-Bauideen ran.

Die meisten Besucher kommen aus den USA, aber auch Grönland und Botswana sind vertreten. Alleine aus New York kamen 4.000 Besucher.

Fazit

Ich freue mich immer, wenn Besuchern meine Seite gefällt, daher sehe ich immer mal alle paar Wochen in die Statistik. Gerade wenn die Leute begeistert das Ergebnis posten, freue ich mich natürlich. Etwas ärgerlich ist die niedrige Kontingentberenzung von Google, die sich nur mit Aufwand oder Geld erhöhen lässt. Ich wünschte, es gäbe höhere Grenzen für nicht-kommerzielle Angebote.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.